Fango und Heißluft

Eine Fangotherapie wird besonders gerne im Rahmen von Beschwerden im Bereich des Muskelapparates und des Bindegewebes eingesetzt. Hierzu zählen zum Beispiel Rheumatismus oder Hexenschuss, aber auch die klassischen Schmerzen die unter anderem durch Verspannungen ausgelöst werden, können durch eine Fangotherapie erfolgreich geheilt werden. Auch Spasmen von Organen die glattmuskulär sind oder Neurodermitis und Schuppenflechte werden heutzutage mit Fangopackungen behandelt. Ebenso kann Fango zur Behandlung von Ekzemen oder sogar Menstruationsbeschwerden eingesetzt werden. So fördert der Fango unter anderem die Durchblutung und sorgt für die Linderung von Schmerzen. Längere – je nach Härtegrad sogar bereits kürzere Fangotherapien sorgen zudem für die Lockerung des Bindegewebes und für die Muskelentspannung. Letztlich kann Fango aber auch die Gesundheit dadurch nachhaltig beeinflussen, dass es das Immunsystem stärkt und für die Ausschüttung von Betaendorphinen und ACTH – Andrenocorticotropin, ein Peptidhormon welches die Nebennierenrinde anregt – sorgt.

Heißluft nennt man den Rotlicht-Wärmestrahler.
Vor einer Massage oder Krankengymnastik werden die zu bearbeitenden Körperregionen erwärmt. Für viele Menschen bietet dieses Gerät eine Alternative zur Fangopackung, da viele Platzangst haben und sich nicht gerne einpacken lassen, oder besser auf dem Bauch als auf dem Rücken liegen können oder einfach die Rotlichtwärme der direkten Fangowärme vorziehen. Manche Patienten können auch gar nicht liegen und so kann man den Wärmestrahler in Sitzposition nutzen.